Klassenmanagement

  • Wie wird Unterricht vorbereitet? 
  • Wie und wo werden Lernfortschritte dokumentiert? 
  • Wie und wo werden Absenzen, Entschuldigungen, Notizen zu Elterngesprächen oder Beurteilungen festgehalten?
  • Wie werden diese Informationen unter den Beteiligten ausgetauscht?

Warum?

In sozusagen allen Schulen sind digitale Systeme fürs Klassenmanagement im Einsatz, zumindest für den Druck des Zeugnisses. Darüber hinaus hat aber jede Lehrperson ihre persönlichen Werkzeuge für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Unterrichts. Wie bei den Lernplattformen gilt es einen Wildwuchs zu vermeiden und gleichzeitig den Mitarbeitern möglichst individuelle und optimale Arbeitsbedingungen zu gewähren. Für einen optimalen Informationsfluss im Team kommt man aber nicht um ein Mindestmass an gemeinsamen Werkzeugen und Vereinbarungen herum. Gleichzeitig besteht durch den enormen Funktionsumfang vieler Systeme und daraus resultierende Begehrlichkeiten die Gefahr einer Bürokratisierung des Schulalltags. Deshalb ist darauf zu achten, dass in Bezug auf das Sammeln von Daten die pädagogische Verhältnismässigkeit und auch die Datenschutzkonformität gewahrt bleibt. 

Bevor man sich für ein neues Tool entscheidet braucht es eine sorgfältige Bedarfsabklärung: Was soll das Tool können? Wie gross ist der Aufwand für einen Umstieg? usw.

Ressourcen

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Der ICT-Coach bietet eine gute Handreichung für organisatorisch-administrative Dienste

Methoden

Die Komplexität von Schulverwaltungs- und Klassenmanagementtools ist nicht zu unterschätzen. Um Reibungsverluste zu vermeiden empfiehlt sich eine frühzeitige Schulung, ein niederschwelliger Support im Alltag sowie verbindliche Minimalvorgaben für die Nutzung.

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