Medienerziehung, Regeln

  • Welche Regeln gelten für die Mediennutzung an unserer Schule?
  • Wie gehen wir mit dem Ablenkungspotential um?
  • Wie nehmen wir die enorm von digitalen Medien geprägte Lebenswelt der Kinder im Unterricht auf? Wie unterstützen wir sie bei der Entwicklung eines kritischen, selbstbestimmten und produktiven Umgangs mit digitalen Medien? 
  • Wer unterstützt uns in medienerzieherischen Fragen?

Warum?

Digitale Medien prägen die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen enorm. Zwangsläufig kommt es im Umgang mit digitalen Medien zu problematischen Verhaltensmustern. Die Eltern sind oft überfordert mit der aktuellen Entwicklung und können die Kinder in ihrem Medienverhalten nicht optimal unterstützen. Wie bereits unter >Zusammenarbeit mit Eltern erwähnt, hat die Schule eine gemeinsame Erziehungsverantwortung mit den Elternhaus. Zwar ist es wichtig, dass sich die Schule in Bezug auf die Medienerziehung und die diesbezügliche Zusammenarbeit mit den Eltern von Fachpersonen unterstützen lässt, vollständig delegieren lässt sich das Thema aber nicht. Für Lehrpersonen bedeutet das, dass sie sich mit aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen und bei Problemen dezidiert handeln müssen. Dabei müssen sie den rechtlichen Rahmen kennen und sich auf Regeln stützen, die gemeinsam im Team erarbeitet wurden. 

Eine kategorische Ablehnung oder gar Verurteilung der medialen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen ist keine hilfreiche Basis für die Medienerziehung. Zielführend ist dagegen ein kritisches Interesse, das sich in einer fragenden Haltung zeigt: Warum machst du das? Was interessiert dich daran? Welche negativen Erfahrungen hast du schon gemacht? Gleichzeitig gilt es Grenzübertretungen mit einer klaren Haltung und angemessenen Sanktionen zu begegnen.

Ressourcen

Es gibt eine Unmenge an hervorragenden Materialien und Präventionsplattformen. Die Herausforderung ist insofern v.a. aus dieser Fülle eine passende Auswahl zu treffen. Hier ein paar gängige Plattformen: 

Methoden

Medienerzieherisches Grobprogramm

Da Medienerziehung (wie Erziehung überhaupt) nicht mit einer einzelnen Massnahme abgeschlossen ist und je nach Alter der Lernenden und Situation andere thematische Schwerpunkte verlangt, lohnt es sich, mit einer Fachstelle ein Programm für die gesamte Schulzeit zusammenzustellen, das laufend an die aktuellen Entwicklungen angepasst wird. In diesen Prozess sind idealerweise Vertreter*innen aus allen Stufen, die Schulsozialarbeit, der/die PICTS sowie weitere Interessiert einbezogen. 

Gerüstet sein für Notfallsituationen

Immer wieder kommt es an Schulen zu schweren Missbrauchsfällen mit digitalen Medien (Sexting, Cybermobbing, …). Ein rasches und entschiedenes Handeln fällt leichter, wenn ein diesbezügliches Krisenkonzept und eine eingespielte Zusammenarbeit mit der Polizei und anderen Fachpersonen besteht. 

Zusammenarbeit mit Eltern

siehe Zusammenarbeit mit Eltern

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