Vision

  • Wer sind wir? Wie könnte man unser pädagogisches Profil mit einem Satz beschreiben? 
  • Welches Bild von Lernen haben wir an unserer Schule?
  • Was sind die Inhalte unseres Leitbildes und wie werden diese gelebt?
  • Wie stellen wir uns unsere Schule im Jahr 2030 vor? Wohin wollen wir? 
  • Wie fliesst unsere Vision in die Legislaturziele und ins Schulprogramm ein? 
  • Wie schaffen wir gemeinsame Energie für herausfordernde Ziele?
  • Wie soll unsere Schule auf den digitalen Wandel reagieren?

Warum?

Ausgangspunkt der Vision ist das pädagogische Profil der Schule: Wo stehen wir heute? Was gelingt uns gut? Wo haben wir blinde Flecken? 

Um eine Vorstellung für die künftige Entwicklung zu bekommen, braucht es ein gemeinsames Verständnis von den Herausforderungen, die sich aus dem digitalen Wandel für die Schule ableiten lassen. Die zentrale Frage ist, wie die Lernenden optimal auf die Zukunft vorbereitet werden: Wie können sie in einer beschleunigten und komplexer werdenden Arbeitswelt Fuss fassen? Wie können sie an gesellschaftlichen Entwicklungen teilhaben und diese mitgestalten? Wie können alle Beteiligten dabei gesund bleiben?

Aus diesen Erkenntnissen wird eine Vision formuliert, die sich im Leitbild, im Schulprogramm und bei der anschliessenden Bildung von Projektgruppen niederschlägt. Visionstage die mitten in Schulalltag platziert werden, haben häufig das Problem, dass die erzeugte Aufbruchstimmung am nächsten Tag durch die Herausforderungen des Alltags gleich wieder verfliegt. Idealerweise leistet man sich die Schule einen zweiten Entwicklungstag, an dem gleich erste pragmatische Schritte hin zur Vision konkretisiert und geplant werden, die zeitnah umgesetzt werden können. Pädagogische Teams brauchen in der Folge zeitliche Ressourcen, um diese Schritte weiterzuentwickeln und die gemachten Erfahrungen immer auch wieder ins Team zurückzutragen.

Ressourcen

Quelle: https://www.vedducation.de/2019/04/07/schule-im-wandel-eine-geschichte-in-15-bildern/

Methoden

Schule 2030 visualisieren

Wenn ich es nicht visualisieren kann, kann ich es nicht verstehen. 

Albert Einstein

Bilder können helfen, über eine Vision ins Gespräch zu kommen. Im Zentrum «Medienbildung und Informatik» bekamen die Teammitglieder den Auftrag, ihre Vision der Schule 2030 visuell umzusetzen. Herausgekommen ist eine Fülle von Bildern und Vorstellungen, die einen gelungenen Einstieg in die Diskussion lieferten. Einerseits ist Aufwand für eine solche Visualisierungen zwar gross, andererseits kann im Sinne eines Doppeldeckers gleich auch das Visualisieren als wichtiges Instrument des Unterrichtens vertieft werden. Materialien und Anleitungen sind auf der folgenden Seite zu finden: http://dreimaldrei.ch/visualisieren-mit-stift/

Beispiele:

Weitere Beispiele: https://www.linkedin.com/posts/raheltschopp_schule-selektionierung-stundenplan-activity-6718427137138802688-_fds

Fehlt die Zeit zum eigenen Visualisieren könnte als Gesprächsgrundlage die Grafik von Educa verwendet werden:

Quelle: https://www.educa.ch/de/digitalisierung-bildung

Visionstag

Für die Entwicklung einer gemeinsamen Vision lohnt es sich, einen ganzen Tag einzusetzen. Wichtig ist, dass möglichst alle Stakeholder einbezogen werden (also neben dem ganzen Team auch Lernende, Eltern, Personen aus der Berufswelt). Hier eine Auflistung möglicher Elemente:

  • Vorbereitung, Einstimmung ins Thema über Linkliste
  • Einstieg über eine digitale Schnitzeljagd zum digitalen Wandel
  • Auslegeordnung mit dem Kartenset, sich mit einzelnen Fragestellungen vertieft auseinandersetzen
  • Werbebroschüre für die Schule 2030 als eBook aufbereiten (Auftrag siehe unten)
  • Konkrete Projekte sammeln und in Kleingruppen konkretisieren (z.B. auf Onlinepinnwänden)
Werbebroschüre der Schule aus dem Jahr 2030

Design Thinking

Das Zentrum Medienbildung und Informatik der PHZH hat im Rahmen eines Teamtags mit der Design Thinking Methode ein Modell der Schule 2030 entwickelt. Der Prozess war sehr anregend und könnte gut auch in Schulen eingesetzt werden. Als sehr inspirierend erwiesen sich die Räumlichkeiten der Witzig Office Company.

siehe auch Innovation

Lego® Serious Play® Methode

Die Lego® Serious Play® Methode eignet sich sehr gut, um übers eigene Handeln ein vertieftes Verständnis eines komplexen Entwicklungsvorhabens zu erhalten und im Team in den Austausch über den gemeinsamen Weg zu kommen.

Infos zur Methode, Schnupperworkshops und Faciltitator-Ausbildung: http://theseriousplayer.com

Verwandte Seiten

Innovation | Haltungen | Konzept | Führung | Öffentlichkeitsarbeit

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert